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Die Wirkung von natürlichem und künstlichem Licht in Verbindung mit Farbe und plastischer Form sind die Themen des Showrooms der Firma Zumtobel, die ihren Berliner Sitz in einer ehemaligen Glühlampenfabrik eingerichtet hat. Der Ausstellungsraum ist auf drei Seiten von farbigen Glaswänden umgeben, die nicht nur den Blick zwischen Innen- und Außenraum lenken, sondern auch das Licht filtern. Am Tage bildet das künstliche Licht im Inneren einen deutlichen Kontrast zu dem blau gefärbten Tageslicht, das von außen durch die Glaswände fällt. Nachts dagegen bildet die gesamte Fassade einen erleuchteten Körper, der wie eine Laterne in die Stadt strahlt. Eine „schwebende“ Wand in der Mitte des Raums bildet Nischen, in denen verschiedene Produkte der Firma präsentiert werden. Diese Nischen schaffen eine Bühne für die Leuchten und gleichzeitig eine Fläche, die ihrem Licht Präsenz und Materialität gibt. Eine Wand aus weißem Mattglas im hinteren Bereich des Raums dient als Projektionsfläche.

Von der Rezeptionstheke gelangt man über eine geschwungene Stahltreppe und entlang einer beleuchten „Farbkaskade“ in das Obergeschoss, wo sich ein Konferenzraum und diverse Büros befinden. Hier bilden verschiedene räumliche Anordnungen unterschiedliche Beleuchtungsszenarien – von der Tageslichtdecke zur Display- und Arbeitsplatzbeleuchtung. Mit farbigen Volumen werden die Besucherbereiche akzentuiert, ausgewählte Materialien und individuelle Möbelstücke geben den beiden Etagen ihre atmosphärische Differenzierung.

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Aufgabe

  • Beratungszentrum mit Showroom, Büros und Konferenzraum

Bauherr

  • Zumtobel Staff Vertriebs GmbH

Daten

  • Bruttogeschossfläche: 630 m²
  • 1998 — 1999